Freitag, 21. April 2017

Luft und Liebe reicht mir nicht ...







                             ... so ein paar schmackhafte krosse Wölkchen dürfen es schon noch sein.
                             (Irgendwie hat die Zuckerwatte wohl nachhaltig Eindruck gemacht.)








Donnerstag, 20. April 2017

Don´t drink out of this mug


                                Malen mit Kaffee, wollte ich schon immer mal ausprobieren.

                        
                                Die Farbpalette ist ein wenig eingeschränkt...braun halt.




                       
                              Am besten gefallen mir immer noch die verschieden getönten
                              Inhalte der Kaffeetassen.

                              Es wird übrigens von Kennern empfohlen, die Reste NICHT zu trinken...








Dienstag, 18. April 2017

5 Dinge, an denen man merkt, dass man in Paris ist


Ausgangslage: Das Landei (im Folgenden Land-oeuf genannt) bereist mal wieder die Welt, in diesem Fall Frankreich/Paris.

Woran merkt man also, dass man in Paris ist und nicht im heimischen Dorf?

1. Alle um einen herum sprechen französisch. Die Schuljahre, in denen Französisch gelehrt wurde, hat das Land-oeuf relativ unbeschadet überstanden, weshalb es jetzt auf die einfachsten Fragen erst mal mit "Ähhh" antwortet. (Manchmal auch mit "Öhhh"-klingt irgendwie französischer)

2.Es herrscht ein hohes Verkehrsaufkommen und dem Landoeuf bricht schon bei der Erwähnung des boulevard périphérique der Schweiß aus. Zum Glück steuert der Ehemann kompetent den Wagen.




3.Überall stehen entzückende Häuser mit so Schnörkeln an den Fenstern und Türen. Das Land-oeuf steht staunend davor und fotografiert fleißig, damit es auch als weltbereisendes Oeuf zu erkennen ist.





4.Die U-Bahn (hier nennt das Land-oeuf sie passend und eloquent Metro) riecht streng. Frau S. aus G. würde sagen "Es möfft!" Das Land-oeuf lässt sich nichts anmerken und wickelt seinen Schal unauffällig und gekonnt um die Nase.

5.Die Sehenswürdigkeiten sind belagert von Bloggerinnen und Instagrammerinnen. Man erkennt sie leicht an der Ausrüstung. Selfie-Stick, bunte heliumgefüllte Ballons oder Zuckerwatte (nicht heliumgefüllt), top-geglättete Haare, stylisches Outfit, Sonnenbrille...
Das Land-oeuf ist nur solange neidisch bis es besagte Bloggerinnen auf dem Grand Canal in Versailles rudern sieht...also RUDERN kann man das nicht wirklich nennen. Sie staksen unsicher mit dem Heck voraus im Kreis(!) und machen fleißig Selfies. Das Land-oeuf amüsiert sich prächtig als es im vom Ehemann geruderten Boot an ihnen vorbeizischt...








Montag, 17. April 2017

The jealous blogger - Aus dem wahren Leben einer anonymen Bloggerin








                             "Überall diese Ballon-oder-Zuckerwatte-schwenkenden-Instagrammerinnen!
                              Könnte ich auch...

                              .....wenn ich Ballons hätte ...

                              .... oder Instagram...

                              ...oder beides!"


                               Wie ist mir der Eiffelturm gelungen? NAAAA?
                               (Schamloses fishing for compliments-Teil 1)



Sonntag, 16. April 2017

Easterbunny - machen Sie das zuhause NICHT nach




                                "Oftereier...iff weiff nift wo die ffind."



                                (Danke Vera für den nichtmusikalischen Ohrwurm - menno)




                               

Samstag, 15. April 2017

Wie ich ordentlich wurde

                                      

                                          Der Trigger war: Wir stehen so an der Tankstelle in
                                          Versailles (ja genau, es muss schon eine 
                                          französische Tankstelle sein, anders funktioniert es nicht)
                                          und ich sehe eine Frau (Französin!), die ihren Kofferraum
                                          aussaugt. Da wurde zuerst alles rausgeholt und dekorativ
                                          an den französischen Bordstein gestellt, dann die mit einem
                                          entzückenden französischen Blumenmuster bedruckte Decke,
                                          die sicher den Kofferraum vor Schaden bewahren soll, ausge-
                                          schüttelt. Danach wurde der Kofferaum penibel ausgesaugt und
                                          anschließend die Decke genauso gefaltet, dass sie exakt den
                                          gewünschten Bereich abdeckt.




                                          Dann mussten wir leider fahren, ich konnte ja schlecht sagen:
                                          Liebling, bleib mal noch stehen, ich will sehen wie die Frau da
                                          ihren Kofferraum einräumt.

                                          Jedenfalls beschloss ich von nun an ordentlich und gut organisiert
                                          zu werden. Leider konnte ich meinen Entschluss erst mal nicht in
                                          die Tat umsetzen, denn ein Ansinnen den (mit Urlaubskram voll-
                                          gestopften) Kofferraum jetzt auszusaugen, hätte mir nur ungläubiges
                                          Stirnrunzeln beschert.

       





                                           Zuhause fing ich dann gleich am nächsten Tag an:

                                           1. Waschmaschine anschmeißen (Check!)
                                           2. Post öffnen und dann motiviert gleich den Papiermüll
                                               rausbringen - ach nein, bin ja noch im Schlafanzug...
                                           3. Anruf, dass heute (in fünf Minuten) die Reifen von meinem
                                               Auto gewechselt werden sollen. Spurte zum Auto, Blick in
                                               den Kofferraum(verflixt, da liegen noch Säcke für die Altkleider-
                                               sammlung,meine Zweithandtasche, Gläser für die Glastonne,
                                               diverse Quittungen und ein Eimer Gummibärchen), alles
                                               rauswerfen in die Gararge und ins Auto springen - bin immer
                                               noch im Schlafanzug, aber im Auto sieht mich ja keiner und ich
                                               muss nur eine Ministrecke in die "dependance" fahren.
                                           4. Rückweg zu Fuß immer noch im Schlafanzug - ist zum Glück
                                                noch früh und das Dorf schläft noch.
                                           5. Haufen in der garage gekonnt ignorieren - ist ja hier auch kein
                                                 französischer Bordstein.
                                           6. Erst mal einen Blick in mein Büro werfen, dabei fällt mir ein,
                                                dass ich ja Ostereier mit Quasten machen wollte - gleich damit
                                                angefangen. Büro im mittleren Verwüstungszustand verlassen,
                                                es gibt nämlich Frühstück.
                                           7. Der Ordentlichkeitselan wird immer schwächer - besonders beim
                                                Blick auf die fast ausgepackten Koffer
                                           8. Beschlossen erst mal diesen Post zu schreiben, wer weiß sonst
                                                vergesse ich vielleicht wie man ordentlich wird und kann meine
                                                Weisheit gar nicht mehr teilen....






                                                   Mangels ordentlicher Vorher-Nachher-Bilder
                                                   müssen es die verschnörkelten Geländer tun.
                                                   (französische Geländer - unnötig zu erwähnen!)





                                         

Freitag, 7. April 2017

"Die Geschichte" - jetzt auch als Film



                          


                                                  Als ich im Februar mit dem Minibuch angefangen habe,
                                                  war es draußen noch lausig kalt und ich hatte
                                                  echt Schwierigkeiten mich auf das
                                                  Frühlingsthema einzulassen. Daraus ist dann
                                                 die vorsichtige Annäherung mit viel Winteranteil
                                                 und viel Tür geworden.
                                                 Mittlerweile würde ich vermutlich mit
                                                 summenden Bienen, zwitschernden Vögelchen,
                                                 Schmetterlingen, blühenden Blumen,
                                                 Sonnenstrahlen, goldigen Häschen, herzigen Küken
                                                 und niedlichen
                                                 kleinen Lämmchen um mich werfen....

                                                 Eigentlich ein Glück, dass ich so früh dran war.


                                                  Hier veröffentlicht.